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16.03.2018

460.000 Euro für Breitbandausbau in Wolfschlugen

Das Land legt zur Breitbandförderung des Bundes in den Kommunen noch eigene Mittel oben drauf. Davon profitiert jetzt auch Wolfschlugen.

Schnelles Internet: Wolfschlugen profitiert von Bundes- und zusätzlicher Landesförderung

Schnelles Internet für alle: Diesem Ziel ist die Gemeinde Wolfschlugen am Donnerstag einen Schritt näher gekommen. Bürgermeister Matthias Ruckh nahm im Innenministerium in Stuttgart einen Breitbandförderbescheid in Höhe von rund 460.000 Euro entgegen. Dabei kommen über 328.000 Euro vom Bund und gut 131.000 Euro vom Land.

Im Vergleich zu den Nachbargemeinden besteht in Wolfschlugen auch besonderer Nachholbedarf, da in der Kommune laut Breitbandatlas höchstens jeder Zweite schnell im Internet unterwegs ist; also mit wenigstens 50 Megabit pro Sekunde surft. In Esslingen, Ostfildern und Denkendorf haben dagegen bis zu 95 Prozent der Privathaushalte schnelles Internet. 

Gerade deshalb hält Andreas Deuschle es für ein wichtiges Signal, dass die Gemeinde Wolfschlugen, die sich für das Bundesförderprogramm entschieden hat, vom Land noch mit zusätzlichen Mitteln unterstützt wird: „Wenn wir überall im Land schnelles Internet wollen, müssen alle Akteure an einem Strang ziehen: Bund, Land und die Kommunen. Nur wenn die Breitbandförderung Hand in Hand geht, kommen wir bald ins Gigabit-Zeitalter ohne unversorgte Flecken.“

Der digitalisierungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion verweist darauf, dass dank der CDU in Baden-Württemberg erstmals Rekordsummen in Höhe von insgesamt einer halben Milliarde Euro in den Breitbandausbau investiert werden. „So haben wir etwa innerhalb eines Jahres 250.000 Haushalte im Land mit schnellem Internet versorgt."

Grundsätzlich ist diese Versorgung Aufgabe der privaten Telekommunikationsunternehmen. Nur dort, wo die privaten Telekommunikationsanbieter nicht investieren, kommt der kommunale Breitbandausbau mit staatlicher Hilfe ins Spiel. Im Falle einer Bundesförderung werden normalerweise die Hälfte der zuwendungsfähigen Ausgaben übernommen. Es können allerdings noch bis zu 20 Prozent an Landesförderung hinzukommen, in Gewerbegebieten auch 30 Prozent. Der Eigenanteil der Kommune liegt also bei 20 bis 30 Prozent.

 
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© Andreas Deuschle MdL 2018