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17.10.2018

Rückenwind für anthroposophische Medizin in der Filderklinik

Sogenannte sanfte Behandlungsmethoden können Patienten helfen, schulmedizinische Therapien gut zu überstehen.

Erste Professur für Naturheilkunde in Baden-Württemberg eröffnet neue Chancen für alternative Behandlungsmethoden im Kreis Esslingen

Die grün-schwarze Landesregierung hat an der Universität Tübingen die erste Professur für Naturheilkunde und Integrative Medizin eingerichtet. Und nach Ansicht des Esslinger CDU-Landtagsabgeordneten Andreas Deuschle, der dem Wissenschaftsausschuss im Landtag vorsteht, eröffnet dieser Schritt gerade für die Filderklinik in Filderstadt neue Chancen.

„Schon heute spielen im Landkreis Esslingen – vor allem in der Filderklinik – ergänzende Behandlungsmethoden eine große Rolle“, so Deuschle. „Wenn nun erstmals in Baden-Württemberg fundiert zu gemeinsamen Therapien aus Naturheilkunde und Schulmedizin geforscht wird, kommt das auch der im Kreis Esslingen verwurzelten anthroposophischen Medizin zugute.“ Denn die forcierte Forschung auf diesem Feld bedeute für alternative Behandlungsmethoden Rückenwind aus der Wissenschaft.

Forschungsmittel werden sich in erhöhter Patientensicherheit auszahlen

Außerdem wird nach Ansicht Deuschles auch dem im Kreis Esslingen erkennbaren Trend Rechnung getragen, wonach immer mehr Patienten auf pflanzliche oder homöopathische Heilverfahren setzen. „Dass wir von Grün-Schwarz nun erhebliche Forschungsmittel in die neue Professur stecken, wird sich am Ende in einer erhöhten Patientensicherheit auszahlen.“

Der Lehrstuhl zu Naturheilkunde und Integrativer Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen wird seinen Sitz am Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) haben. In den ersten fünf Jahren trägt die Robert Bosch Stiftung die Kosten, die langfristige Finanzierung stellt das Land sicher. Damit wird eine Ankündigung aus der Koalitionsvereinbarung umgesetzt.

 
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