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03.12.2019

Deuschle spricht beim "Innovationstag" der Firma Eberspächer

Andreas Deuschle (re.) spricht vor 200 Mitarbeitern des Autozulieferers Eberspächer über die Mobilität der Zukunft

Der Esslinger Autozulieferer hatte den CDU-Politiker als Experten eingeladen

Andreas Deuschle hat Ende November den „Innovationstag“ der Firma Eberspächer in Esslingen besucht. Auf dem ganztägigen Programm, das das Unternehmen für seine Belegschaft organisiert hatte, stand für den Landtagsabgeordneten eine Führung durch das Testcenter des Autozulieferers sowie eine Diskussion mit namhaften Experten und Mitarbeitern zur Zukunft der Autobranche.

Mit dem Geschäftsführer der Eberspächer Exhaust Technology GmbH & Co. KG, Dr. Thomas Waldhier, dem Stuttgarter Professor Dr. Michael Bargende vom Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen sowie Franz Loogen, dem Geschäftsführer von eMobil Baden-Württemberg, sprach Deuschle unter anderem über die Schadstoffbelastung und die damit einhergehenden Fahrverbote in Stuttgart sowie über die Rolle der E-Autos für eine Mobilität der Zukunft.

"Komplette Fahrverbote keine Lösung"

Deuschle machte vor rund 200 Zuhörern deutlich, dass die Landesregierung auf verschiedene Maßnahmen zur Luftreinhaltung setze, um so die Schadstoffbelastung in den Griff zu bekommen: „Komplette Fahrverbote finde ich keine gute Lösung, aber am Ende entscheidet darüber nicht die Politik, sondern es entscheiden Gerichte!“

Internationale Rolle der E-Mobilität umstritten

Ob die hierzulande so oft beschworene Elektromobilität auch international immer die Rolle für eine nachhaltige Fortbewegung spielen wird, wie man das vielleicht angesichts der Diskussionen erwartet, wurde in der Runde infrage gestellt. Denn die teils umfassende und für die Marktetablierung entscheidende Subventionierung von E-Autos gebe es gerade in ärmeren Ländern oft nicht.

Rationalere Klimadebatte erwünscht

Verwiesen wurde etwa auf die osteuropäischen Länder, wo die E-Auto-Quote bei Neuwagen teilweise unter 0,1 Prozent liegt. Allein dieser Umstand lässt erahnen, dass es nicht den einen einfachen Hebel hin zur klimaneutralen Mobiltät gibt, sondern es in der Klimapolitik auf Maß und bei der Mobilität der Zukunft auf Technologieoffenheit ankommt. Deuschle: „Ich wünsche mir, dass wir da wieder rationaler werden und uns auf Daten und Fakten berufen.“

 
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© Andreas Deuschle MdL 2020