Sie sind hier: › Aktuelles 
15.01.2020

Technologieoffen das Auto der Zukunft entwickeln!

Ob ein Mercedes mit sauberem Diesel oder einem Elektromotor nachhaltig unterwegs ist, sollte nicht die Politik festlegen.

"Auch Vorteil von synthetischen Kraftstoffen nutzen!"

Andreas Deuschle hat mit Blick auf die vieldiskutierte Mobilität der Zukunft für mehr Technologieoffenheit geworben. „Selbstverständlich muss die Politik für Rahmenbedingungen sorgen, damit die E-Mobilität eine Chance hat“, so Deuschle am Rande der Klausur seiner Landtagsfraktion in Karlsruhe und Ettlingen. „Allerdings müssen andere nachhaltige Antriebsformen genauso eine Chance bekommen.“

Deuschle verweist hier auf Gespräche seiner Fraktion mit Professor Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) am Mittwoch (15. Januar 2020), an der er auch als Vorsitzender des Wissenschaftsausschusses teilgenommen hat. Den Karlsruher Wissenschaftlern zufolge würden noch in 20 Jahren die Hälfte der Fahrzeuge mit dem klassischen Verbrennungsmotor fahren. Deuschle: „Gerade wenn wir den CO2-Ausstoß im Verkehr schnell senken wollen, können wir aber nicht warten, bis über vierzig Millionen Fahrzeuge gegen Autos mit anderen Antriebstechnologien ausgetauscht sind und wir flächendeckend eine komplett neue Ladeinfrastruktur haben.“

CDU-Wirtschaftsministerin macht sich für E-Fuels stark

Es gelte daher etwa unbedingt den Vorteil von synthetischen Kraftstoffen zu nutzen, wonach herkömmliche Autos mit diesen weiter an der bereits vorhandenen Infrastruktur betankt werden könnten. „Deshalb ist es richtig, dass sich unsere CDU-Wirtschaftsministerin im Bundesrat für eine Gesetzesregelung zugunsten sogenannter E-Fuels einsetzt“, so Deuschle. Demnach sollen also synthetische Kraftstoffe künftig auch in Reinform an Tankstellen verkauft werden dürfen, nicht nur – wie bislang – in Beimischungen.

Kretschmanns Grüne kämpfen blind gegen Verbrenner

Bemerkenswert findet der Esslinger CDU-Abgeordnete, dass die Grünen im Bund erneut ein verbindliches Enddatum für Verbrennungsmotoren fordern, obwohl sich ihr Ministerpräsident im Land zu einem sauberen Diesel bekannt hat. Deuschle: „Herr Kretschmann steht bei den Grünen offenbar allein auf weiter Flur, wenn es darum geht, auf dem Weg zu einem nachhaltigen Mix motorisierter Antriebsarten den Verbrennungsmotor nicht einfach schon im Vorhinein blind auszuschließen.“

 
CDU Kreisverband Esslingen CDU Baden-Württemberg CDU Deutschlands CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Mitglied werden CDU-Fraktion Baden-Württemberg CDU.TV Angela Merkel
© Andreas Deuschle MdL 2020