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31.01.2018

CDU erteilt „Schreiben nach Gehör“ klare Absage

Nach dem Willen der CDU sollen Kinder von Anfang an richtig Schreiben lernen.

Deuschle begrüßt verbindliche Vorgaben des Kultusministeriums

Der Esslinger CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Deuschle begrüßt die Pläne von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU), mit neuen verbindlichen Vorgaben das „Schreiben nach Gehör“ an baden-württembergischen Schulen endgültig zu unterbinden. Denn momentan setzen immer noch einzelne Grundschulen im Land auf die umstrittene Methode, trotz eines seit Ende 2016 geltenden Verbots.

Deuschle sagte: „Wenn wir unsere Kinder richtig fördern wollen, müssen wir ihnen gleich am Anfang die Chance geben, aus Fehlern zu lernen – um es bald besser zu machen.“ Deshalb dürfe es keine bildungspolitischen Experimente wie „Schreiben nach Gehör“ geben. „Unterricht darf nie beliebig sein, sondern muss immer ein klares Ziel haben: Qualität“, so Deuschle. Das lehre vor allem auch das zuletzt schlechtere Abschneiden deutscher Grundschüler bei Studien zur Rechtschreibkompetenz. „Die CDU steht dafür ein, dass Leistung wieder durchweg Schule macht.“

Das Kultusministerium verweist darauf, dass Methoden, bei denen Kinder über längere Zeit nicht auf die richtige Rechtschreibung achten müssen, gerade auch Kinder mit einer anderen Muttersprache benachteiligten. Ähnlich ergehe es Kindern mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten oder aus bildungsfernen Familien. Deshalb hätte das Verbot der Methode "Schreiben nach Gehör" "keinen empfehlenden Charakter, sondern ist ein Erlass", so eine Ministeriumssprecherin.

 
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