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30.05.2018

Deuschle informiert sich über "Feinstaubfresser"

Andreas Deuschle (3.v.l.) mit seinem Abgeordnetenkollegen Claus Paal (3.v.r.) und dem Aichwalder Unternehmer Albert Kamm (r.), der den "Feinstaubfresser" mit entwickelt hat.

Pilotprojekt mit moderner Filtertechnik in Stuttgart geplant

Die Landesregierung will mit einer speziellen Filtertechnik die Feinstaubbelastung in Stuttgart eindämmen. Nach Angaben des Verkehrsministeriums ist ein Pilotprojekt mit dem Ludwigsburger Filterspezialisten Mann+Hummel geplant. Andreas Deuschle hat sich bereits vor Ort über den aktuellen Forschungsstand informiert.

Bei einem Vororttermin beim Ludwigsburger Filterhersteller Mann & Hummel hat sich Andreas Deuschle gemeinsam mit dem wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Claus Paal, über Möglichkeiten zur Verringerung der Feinstaubbelastung informiert. Demnach stehen technische Maßnahmen zur Verringerung der Feinstaubbelastung kurz vor der Marktreife; sowohl stationär als auch mobil.

"Wir wollen saubere Luft in unseren Städten und trotzdem unsere Mobilität erhalten", so Deuschle. "Deshalb müssen wir auf solche Innovationen - made in Baden-Württemberg - setzen, um Fahrverbote zu vermeiden." Er begrüßt daher den vom Landesverkehrsministerium geplanten Einsatz der Filtertechnik am emissionsbelasteten Stuttgarter Neckartor, unter anderem auf und in Fahrzeugen. Bislang waren Versuche gescheitert, mit Kehrmaschinen, Mooswänden und Feinstaubalarmen gegen die Feinstaubbelastung effektiv vorzugehen.

80 Prozent der Feinstaubpartikel aus der Luft filtern

Mann+Hummel, nach eigenen Angaben Weltmarktführer für Filtertechnologie, setzt seit rund einem Jahr "Feinstaubfresser" in der Region Stuttgart ein. Dazu wurden mehrere Test-Fahrzeuge mit Bremsstaubfiltern, Feinstaubpartikelfiltern für die Umgebungsluft und Innenraumfiltern für Feinstaub und Stickoxide ausgerüstet. Unterm Strich konnten so 80 Prozent der Feinstaub- und Bremsstaubpartikel aus der Luft gefiltert werden. 

Der „Feinstaubfresser“ von Mann+Hummel hat nach Einschätzung Paals und Deuschles aber noch größeres Potenzial und kann auch auf die Benutzung im öffentlichen Nahverkehr ausgedehnt werden. Die beiden Abgeordneten fordern deshalb den Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart auf, eine wissenschaftlich begleitete Messung der Feinstaubbelastung an U-Bahn Stationen in Stuttgart mit stationären Feinstaubfiltern vorzunehmen.

Eine Erfindung eines Aichwalder Unternehmers

Hintergrund hierzu sind Messergebnisse der Prüfgesellschaft Dekra sowie sehr gute Bedingungen für solch einen Versuch im fast abgeschlossenen System einer U- oder S-Bahnhaltestelle im Untergrund. „Wenn wir wollen, dass mehr Pendler auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, dann muss auch dort garantiert sein, dass sie dort so wenig Feinstaub wie möglich ausgesetzt sind“, so Paal.

Den "Feinstaubfresser" mit entwickelt hat übrigens der Aichwalder Mittelständler Albert Kamm. So entstand auch über Andreas Deuschle als örtlicher Wahlkreisabgeordneter der Kontakt zur CDU-Landtagsfraktion.

 
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© Andreas Deuschle MdL 2018