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27.02.2019

Werden Sie Funklochmelder!

Mit einer formlosen Email an funkloch@andreas-deuschle.de können Bürger nun Funklöcher im Landkreis Esslingen melden.

"Was wir jetzt brauchen, ist öffentlicher Druck!"

Der CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Deuschle ruft die Bürger im Kreis Esslingen dazu auf, Funklöcher in ihrer Umgebung zu melden. Unter der eigens eingerichteten Email-Adresse funkloch@andreas-deuschle.de will der Politiker Lücken im Handynetz sammeln, um damit Druck auf die Telefonanbieter auszuüben. 

„Die aktuelle Mobilfunkversorgung im Land ist kein Zustand“, kritisiert der örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Deuschle. „Selbst in einer Großstadt wie Esslingen müssen wir uns mit Funklöchern herumschlagen.“ In Hohenkreuz oder am Zollberg beispielsweise nütze es nicht einmal etwas, einen Vertrag bei einem großen Anbieter zu haben. Deuschle: „Was wir jetzt brauchen, ist öffentlicher Druck!“

Deshalb hat der Politiker eine Email-Adresse freigeschaltet, an die Bürger schreiben können, wenn sie im Kreis Esslingen unterwegs sind und dabei in ein Funkloch fallen. Deuschle erklärt die Idee dahinter so: „Als Wahlkreisabgeordneter will ich zumindest hier vor Ort mal die Vielzahl an Funklöchern sammeln, um den Verantwortlichen aufzuzeigen, wie viele Menschen von der Mobilfunkanbindung abgeschnitten sind.“ Könne man einen großen Bedarf dokumentieren, bestehe die Chance den Aufbau von Funkmasten voranzutreiben. „Und hier sind sowohl die Telefonanbieter in der Pflicht als auch die Kommunen, die dem Bau von Sendemasten keine bürokratischen Hürden in den Weg legen dürfen.“

Mehr Transparenz in die Statistik zur Mobilfunkversorgung

Bislang vernebelten die vorhandenen Statistiken die tatsächlichen Ausmaße der Problematik mehr als dass sie die Realität abbilden würden. „Auf dem Papier sind im Landkreis Esslingen fast 95 Prozent der Fläche mit LTE versorgt, in der Stadt Esslingen haben wir bei den Bus- und Bahnlinien sogar eine Abdeckung von 100 Prozent“, erläutert Deuschle. „Aber in der Realität kommt das beim Handynutzer nicht an. Hier müssen wir uns endlich ehrlich machen!“ 

Denn einerseits verhinderten kommunale Beschlüsse, dass Sendemasten an den Orten aufgestellt werden, wo sie ungehindert funken können; andererseits würde vorhandene Infrastruktur von den Telefonanbietern selbst nicht effizient genug genutzt. „Sie können beispielsweise neben einem Funkmast stehen und trotzdem keinen Empfang haben, nur weil dieser Mast einem Anbieter gehört, mit dem Sie keinen Vertrag haben.“

Um zumindest Letzteres zu ändern, hatte Deuschle als digitalisierungspolitischer Sprecher seiner Landtagsfraktion auf einen Beschluss hingewirkt, der von den CDU-Abgeordneten am vergangenen Dienstag einstimmig verabschiedet wurde.

CDU-Landtagsfraktion legt Drei-Punkte-Plan gegen Funklöcher vor 

Demnach sollen die Telefonanbieter ihre Kooperationen beim Teilen bestehender Infrastruktur weiter ausbauen und im Zweifel rechtlich dazu verpflichtet werden, ihre Netze mittels Roaming füreinander zu öffnen. „Das wäre die einfachste, schnellste und effektivste Lösung, damit die in den Statistiken abgebildete Versorgung auch tatsächlich beim Verbraucher ankommt“, so Deuschle. Die Fraktion bringe diesen Beschluss in die Debatte im Bund ein, der allein eine entsprechende Regelung beschließen könne.

„Bis dahin kann echte Transparenz aber auch schon manche Verbesserung bringen“, findet Deuschle und verweist auf seine Idee, Funklöcher zu sammeln. „Ich will mich deshalb gemeinsam mit den Bürgern in meinem Wahlkreis darum kümmern, dass sich bei dem einen oder anderen Funkloch vor Ort endlich was tut.“

UND SO GEHT'S:

Bei einer formlosen Mail an funkloch@andreas-deuschle.de einfach Folgendes angeben:

1. Ort (mit Straße oder Breiten- & Längengrad)

2. Netzanbieter (Telekom, Vodafone, Telefonica/o2)

3. Verbindungstyp (Telefon- oder Datenverbindung)

4. evtl. Details (Kein Netz, Kein Telefonieren möglich, Verbindungsabbrüche, Schlechte Sprachübertragung, Langsames Internet,…)

Email abschicken und fertig!


 
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