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16.07.2019

Industrie 4.0: Landesweite Leuchttürme in Esslingen und Ostfildern

Industrie 4.0 ist nichts anderes als die Produktion der Zukunft.

„Wieder machen Unternehmen aus unserer Region vor, wie Innovation funktioniert“

Unternehmen aus Esslingen und Ostfildern haben einmal mehr Leuchtturmprojekte für die Produktion der Zukunft hervorgebracht. Bei der aktuellen Prämierungsrunde des Wettbewerbs „100 Orten für Industrie 4.0“ mit landesweit insgesamt zwölf Preisträgern wurden am Montag (15. Juli) auch die INDEX-Werke, die in der Neckarstadt CNC-Drehmaschinen herstellen, und der Nellinger Softwarentwickler V-INDUSTRY ausgezeichnet.

Für Andreas Deuschle unterstreicht die Auszeichnung den innovativen Charakter seines Wahlkreises. „Wieder machen Unternehmen aus unserer Region vor, wie Innovation funktioniert“, so Deuschle unter Verweis auf bereits sieben Firmen und Einrichtungen im Wahlkreis, die bei dem landesweiten Wettbewerb schon abgeräumt haben.

Unternehmen im Wahlkreis Esslingen gehören zu den Vorreitern

Dazu zählen die Balluff  GmbH in Neuhausen, das Denkendorfer Schulungszentrum Festo Didactic sowie – in Esslingen – die Festo AG, das Automationsunternehmen Adiro und die Bauer Gear Motor GmbH als Herstellerin von Getriebemotoren. Aus Ostfildern wiederum hatten sich bei dem Wettbewerb schon die Bilz Werkzeugfabrik und das Automationsunternehmen Pilz mit vorbildlichen Industrie-4.0-Lösungen durchgesetzt.

„Es ist schön, dass unsere Mittelständler vor Ort zu den Vorreitern im Land gehören, die neue digitale Lösungen schon erfolgreich in ihrem Betriebsalltag umsetzen“, findet Deuschle. „Denn nur wer in der Wirtschaft mit der Digitalisierung Schritt hält, dem gehört die Zukunft.“

Verschmelzung von virtueller und realer Produktion

Die INDEX-Werke GmbH & Co. KG Hahn & Tessky und der Softwarentwickler V-INDUSTRY platzierten hier den Wirtschaftsstandort im Esslinger Umkreis regelrecht als „Taktgeber für die Wirtschaft der Zukunft“, lobt Deuschle. „Die Verschmelzung von virtueller und realer Produktion hat großes Potential, um die Produktion von Unternehmen im Zeitalter von Industrie 4.0 zu steigern. Hier zeigen die INDEX-Werke mit ihrem optimierten Simulationssystem schon heute die Richtung auf.“

Und welche Möglichkeiten die Sharing Economy für die Industrie biete, beweise V-INDUSTRY als Kollaborative Industrie 4.0-Plattform zum Teilen von Maschinenkapazitäten. Wer seine Maschinen besser auslasten will, findet durch die Plattform einen Auftraggeber, der schnell bestimmte Fertigungsressourcen braucht – und umgekehrt. Deuschle: „Das ist effizientes Arbeiten, wie man es sich nicht schöner ausmalen kann!“ Der digitalisierungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion hofft, dass andere Mittelständler durch solche Leuchttürme motiviert werden, selbst Industrie-4.0-Lösungen zu forcieren.

Innovationsgrad und konkrete Praxisrelevanz für Industrie 4.0

Mit dem Wettbewerb sucht die vom Landeswirtschaftsministerium initiierte und geförderte „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ nach innovativen Konzepten aus der Wirtschaft, die mit der intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen erfolgreich sind. Die Expertenjury bewertet neben dem Innovationsgrad auch die konkrete Praxisrelevanz für Industrie 4.0. Die Partner der Allianz – Unternehmen, Kammern, Verbände, Cluster, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Sozialpartner – möchten Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien etablieren und setzen dabei entscheidend auf die kleinen und mittleren Unternehmen.

Mehr Infos zur "Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg" und den prämierten Projekten gibt's hier!

 

 

 
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