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05.02.2020

"Für mich kann es keine Zusammenarbeit mit der AfD geben - niemals und in keiner Form!"

Wenn die Stimmzettel der AfD bei einer Wahl des Regierungschefs den Ausschlag geben...

Deuschle kritisiert Abstimmungsverhalten der CDU im Thüringer Landtag bei Ministerpräsidentenwahl

Nachdem in Thüringen der von CDU- und FDP-Abgeordneten unterstützte Thomas Kemmerich (FDP) durch die Stimmen der AfD zum neuen Ministerpräsidenten gewählt worden ist, distanziert sich Andreas Deuschle von seinen Thüringer Parteifreunden.

„Diese Wahl ist ein ausgesprochenes Armutszeugnis für die dortigen Landesverbände von CDU und FDP“, so der Politiker. „Denn wer bei der Wahl des Regierungschefs auf die Stimmen der Rechtsradikalen um Björn Höcke baut, überschreitet eine rote Linie, die für alle Demokraten gelten muss.“

Die Warnungen von Juden mahnen uns!

Hier mahnten die Demokraten insbesondere Stimmen wie die des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, der die demokratischen Parteien davor gewarnt habe, sich in den Parlamenten von der AfD abhängig zu machen. Deuschle: „Gerade wir Christdemokraten sollten daher Radikale niemals zu Königsmachern machen, wie das nun in Erfurt geschehen ist.“

Beispiel an Roman Herzog und Erwin Teufel nehmen!

CDU-Politiker sollten sich vielmehr an dem früheren Bundespräsidenten Roman Herzog (CDU) ein Beispiel nehmen, der sich nicht mit den Stimmen von Rechtsradikalen zum Staatsoberhaupt habe wählen lassen wollen. Auch an den früheren Ministerpräsidenten Erwin Teufel (CDU) solle man sich erinnern, der sich 1992 in Baden-Württemberg ausdrücklich gegen jegliche Zusammenarbeit mit der Republikanern entschieden hatte. Deuschle: „Diesem Erbe fühle ich mich jedenfalls verpflichtet. Für mich kann es keine Zusammenarbeit mit der AfD geben. Niemals und in keiner Form!“

 
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© Andreas Deuschle MdL 2020