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23.06.2020

Soforthilfen für Gastgewerbe können kommende Woche beantragt werden

Hier dürfen Gäste endlich wieder Platz nehmen. Doch die Krise für die Gastronomen ist noch nicht vorbei.

330-Millionen-Euro-Programm auf Druck der CDU beschlossen!

Die Landesregierung hat heute (23. Juni) die bereits angekündigte Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe beschlossen, für die sich die CDU starkgemacht hatte.

"Die große wirtschaftliche Not, in der sich viele Unternehmen des Hotel- und Gaststättengewerbes in der aktuellen Situation befinden, kann nun endlich gelindert werden", so Andreas Deuschle. Laut Wirtschaftsministerium können Anträge voraussichtlich ab Anfang nächster Woche gestellt werden.

3.000 Euro pro Betrieb, 2.000 Euro für jeden Mitarbeiter

Das Programm wird den Betrieben mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss der Überbrückung eines Liquiditätsengpasses für maximal weitere drei Monate dienen. Demnach erfolgt die Förderung als einmalige Leistung abhängig vom tatsächlichen Liquiditätsengpasses des Betriebs, die sich wie folgt darstellt:

• 3.000 Euro für drei Monate für antragberechtigte Betriebe 
sowie
• 2.000 Euro für jeden Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) für drei Monate der antragberechtigten Betriebe.

Steuerberater muss Plausibilität der Antragsberechtigung bescheinigen

Die Förderung wird ausschließlich für gewerbliche Unternehmen, Soloselbständige und Sozialunternehmen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe gewährt, die unmittelbar infolge der durch das Coronavirus ausgelösten Corona-Pandemie in Liquiditätsengpässe geraten sind. 

Die Abwicklung der Stabilitätshilfe erfolgt über die L-Bank. Die Vorprüfung der qualifizierten Anträge soll wie bei dem erfolgreichen Soforthilfeprogramm des Landes durch die Industrie- und Handelskammern erfolgen. Die Plausibilität der Liquiditätsplanung, aus der sich der maßgebliche Liquiditätsengpass und damit die Höhe des Zuschusses ergibt, ist durch einen Steuerberater zu bescheinigen.

 
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© Andreas Deuschle MdL 2020