Sie sind hier: › Aktuelles 
23.03.2020

Ab 25. März können Soforthilfen bis 30.000 Euro beantragt werden

Die CDU konnte sich am Donnerstag mit ihrem Vorstoß durchsetzen, dass ein milliardenschwerer Nothilfefonds schnell und unbürokratisch für die Selbstständigen und Unternehmen bereitgestellt wird.

"Wir lassen unsere Unternehmer und Selbstständigen nicht im Stich!"

Die auf Initiative der CDU in Baden-Württemberg beschlossenen finanziellen Soforthilfen für in Not geratene kleine und mittlere Unternehmen kommen! Ab Mittwoch, 25. März, können sie bei den Kammern beantragt werden und müssen nicht zurückbezahlt werden.

Das heißt konkret: 

  • Bis zu 9.000 Euro für Soloselbstständige und Betriebe bis 5 Mitarbeiter
  • Bis 15.000 Euro für Betriebe bis 10 Mitarbeiter
  • Bis 30.000 Euro für Betriebe bis 50 Mitarbeiter

"Wir lassen unsere Betriebe in dieser Krise nicht im Stich - wir helfen!", sagt Andreas Deuschle zu dem von CDU-Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut aufgelegten Nothilfefonds. "Ich bin unserem Wirtschaftsministerium dankbar, dass gerade rund um die Uhr alles in die Wege leitet, damit unsere Wirtschaft so schnell wie möglich die dringend benötigten Gelder erhalten kann."

Über schlankes Verfahren kommen Unternehmen schnell an Geld

Das Programm des Landes soll ab Mittwoch, 25. März, stehen. Die Hilfen können dann über ein Formular auf der >Seite des Wirtschaftsministeriums beantragt werden. Operativ zuständig für die Abwicklung ist die L-Bank. Die Antragsstellung soll in einem schlanken Verfahren über die zuständigen Kammern erfolgen. (Näheres Siehe unten!)

Hinzu kommen die weiteren Instrumente wie Liquiditätshilfekredite und Bürgschaften, die den baden-württembergischen Rettungsschirm zusätzlich noch einmal deutlich erweitern. Mit dem von der L-Bank zur Verfügung gestellten breiten Angebot für Betriebsmittel-, Liquiditäts- und Überbrückungsfinanzierungen wird den Südwest-Unternehmen auch in Zeiten eines schwierigeren wirtschaftlichen Umfelds ausreichend Liquidität zur Verfügung gestellt.

Insgesamt 12,7 Milliarden Euro Soforthilfen für Baden-Württemberg

Neben dem Land stellt auch der Bund Hilfsgelder bereit. Bei einem aktuell geplanten Volumen des Bundesprogramms in Höhe von 50 Milliarden Euro für Direkthilfen würden nach dem Königsteiner Schlüssel alleine rund 6,5 Milliarden Euro nach Baden-Württemberg fließen. Zusammen mit dem landeseigenen Rettungsschirm in Höhe von weiteren 6,2 Milliarden Euro - 1,2 Milliarden Euro aus der Risikorücklage und weitere 5 Milliarden Euro durch den verabschiedeten Notfallfonds – stehen damit bisher insgesamt 12,7 Milliarden Euro als Nothilfeprogramm für die Wirtschaft und Menschen im Land bereit.

Die Richtlinie für die Unterstützung der von der Corona-Pandemie geschädigten Soloselbstständigen, Unternehmen und Angehörigen der Freien Berufe („Soforthilfe Corona“) mit allen Details zum Verfahren finden Sie hier: 

 
CDU Kreisverband Esslingen CDU Baden-Württemberg CDU Deutschlands CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Mitglied werden CDU-Fraktion Baden-Württemberg CDU.TV Angela Merkel
© Andreas Deuschle MdL 2020