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30.09.2020

Verbesserungen bei Hilfen für Veranstaltungsbranche

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind noch keineswegs überwunden; finanzielle Hilfen nach wie vor wichtig.

Tilgungszuschuss und Überbrückungshilfe II

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen gerade die Branchen weiterhin hart, in denen aus Infektionsschutzgründen der Geschäftsbetrieb immer noch erheblich eingeschränkt ist oder komplett still steht. Andreas Deuschle begrüßt, dass Land und Bund hier - wie von ihm mit Blick auf die Eventbranche gefordert - bei den Hilfen nachbessern.

So hat das Land Ende September mit dem "Tilgungszuschuss Corona" ein bundesweit einmaliges Hilfsprogramm gestartet, das sich speziell an die Schausteller-, Messe-, Veranstaltungs- und Eventbranche sowie das Taxi- und Mietwagengewerbe richtet. Denn zu den größten finanziellen Belastungen für Unternehmen dieser Branchen zählen die Tilgungsraten für Kredite. Diese werden in den bisherigen Förderprogrammen wie der Überbrückungshilfe des Bundes nicht berücksichtigt.

Maximal 150.000 Euro je Antragsteller

Für den „Tilgungszuschuss Corona“ stellt das Land insgesamt rund 92 Millionen Euro zur Verfügung. Von der Jahrestilgungsrate im Jahr 2020 wird einmalig die Hälfte mit einem Satz von 80 Prozent gefördert. Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro je Antragsteller – soweit sich im Einzelfall kein geringerer Höchstbetrag aus beihilferechtlicher Sicht ergibt. Der Tilgungszuschuss ist kumulierbar mit der Überbrückungshilfe des Bundes und dem fiktiven Unternehmerlohn.

Überbrückungshilfe geht in Verlängerung

Diesen gewährt das Land nun mit der Verlängerung und Ausweitung der Überbrückungshilfe durch den Bund bis Ende 2020 auch weiter. Die bis zu 1.180 Euro an fiktivem Unternehmerlohn kommen insbesondere Soloselbständigen, Freiberuflern und Kleinunternehmern zugute. 

Die Bundesregierung hatte am 18. September verkündet, dass die Überbrückungshilfe in den Monaten September bis Dezember fortgesetzt und ausgeweitet wird. Die baden-württembergische CDU-Wirtschaftsministerin hatte sich in den letzten Monaten intensiv dafür eingesetzt. 

Mehr Unternehmen kommen zum Zug

Künftig können auch Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten die volle Förderung von bis zu 50.000 Euro je Monat erhalten. Außerdem wird die maximale Fixkostenerstattung von 80 Prozent auf 90 Prozent angehoben. Zudem wird die Eintrittsschwelle von 60 auf 50 Prozent Umsatzeinbruch in zwei zusammenhängenden Monaten bzw. mindestens 30 Prozent im Durchschnitt mehrerer Monate gegenüber dem Vorjahreszeitraum abgesenkt. Viele Betriebe, die vorher trotz erheblicher Einbußen keine Überbrückungshilfe erhalten haben, werden jetzt berücksichtigt.

 
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© Andreas Deuschle MdL 2020